„Und man muss eingestehen, dass der (moderne) Mensch mit all seinem diabolischen Wissen um die äußeren Erscheinungen und inmitten seiner zahllosen diabolischen Maschinen armseliger und verlorener ist als je zuvor und spirituell viel eher ein Barbar ist als diejenigen, die er sich anmasst, mit diesem Titel abzustempeln, da er selbst immer mehr den Umständen unterworfen ist, als dass er sie sich unterwirft und da er deshalb Reaktionen in einem Spiel irrationaler Kräfte ausgesetzt ist, die die Fata Morgana seiner ausschließlich materiellen und sich über materielle Dinge erstreckenden Macht nur zu vergänglich werden lässt.

Er ist soweit entfernt vom Weg der Selbstverwirklichung wie kein Mensch irgendeiner Kultur vor ihm: weil ein teuflisch zu nennender Ersatz des Wissens und der Macht in ihm den Platz des wahren Wissens und der wahren Macht eingenommen hat.“

Julius Evola